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Die Qualität bei der Fertigung der einzelnen Bestandteile eines Teleskops bestimmen den Preis jedes Teleskops.
Ein Teleskop besteht aus vielen Einzelteilen:
Die Optik eines Teleskops ist entweder ein mehrlinsiges Glasobjektiv oder ein metallbedampfter Hohlspiegel. Je genauer die Optik geschliffen und poliert ist, desto besser ist die Abbildung.
Der Tubus fixiert den Abstand zwischen Optik und Okularauszug und leitet das Licht zum Okular. Mit dem Tubus wird außerdem die Optik mit Hilfe von Rohrschellen auf der Montierung befestigt.
Der Okularauszug nimmt die Okulare auf. Durch drehen am Okularauszug stellt man das Bild im Okular scharf. Die Okulare vergrößern das Bild. Aus dem Verhältnis der Objektivbrennweite zur Okularbrennweite ergibt sich der Vergrößerungsfaktor.
Hier ein Rechenbeispiel:
Objektivbrennweite: 900 mm Okularbrennweite: 18 mm 900:18 = 50
Sie erreichen im Beispiel somit eine 50-fache Vergrößerung. Bei idealen Beobachtungsbedingungen sollte die Vergrößerung allerdings maximal dem 2-fachen des Objektivdurchmessers entsprechen. Eine höhere Vergrößerung ergibt kein scharfes Bild mehr!
Die Montierung hält den Teleskoptubus und gleicht die Erdrotation durch die Nachführung aus. Ohne Montierung laufen die eingestellten Himmelsobjekte schnell aus dem Gesichtsfeld des Okulars.
Das Stativ oder eine Säule trägt das Gewicht der Montierung und des Teleskoptubus samt Optik.
Alle diese Baugruppen müssen sehr sorgfältig bearbeitet werden.
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